Methoden

Fundierte und vielfältige Methodenkenntnisse stellen die Basis für meine Arbeit dar. Wer wie ich prozessorientiert arbeitet, d.h. sich darauf einlässt, ohne vorgeformte Konzepte und Handlungsmuster an Situationen heranzugehen, um das für alle bestmögliche Ergebnis zu erzielen, muss methodensicher sein und gutes „Handwerkszeug“ zur Verfügung haben.

Meine Grundüberzeugung ist es, dass Lernen und Weiterentwicklung dann erfolgreich stattfinden kann, wenn die Ebenen Denken, Fühlen und Handeln gemeinsam angesprochen werden. Auf diese Weise kann sich am besten ein neuer Blickwinkel ergeben und das Erarbeitete konkret auf die jeweilige Berufspraxis bezogen werden.

Um dies zu erzielen, ist es wichtig, unterschiedliche Medien und Materialien zum Einsatz zu bringen, damit gleichzeitig die unterschiedlichen „Lerntypen“, die es gibt, in der richtigen Art und Weise angesprochen werden. Ein Abwechseln von Methoden und Arbeitsformen in bestimmten Zeitintervallen unterstützt zudem die Konzentrationsfähigkeit, erhält die Aktivität der Teilnehmenden und beugt Überforderungen vor.

Die Methodenwahl ergibt sich aus meiner Wahrnehmung dessen, wo die Fähigkeiten, Stärken, Interessen und Bedürfnisse jedes Einzelnen liegen. Oft lassen sich wichtige Themen erst im Verlauf einer Veranstaltung aufspüren und müssen dann in den Ablauf integriert werden.

Ich arbeite auf der Grundlage der Transaktionsanalyse und der systemischen Beratung. Durch Feedback, Irritation, Konfrontation und Perspektivwechsel unterstütze ich die TeilnehmerInnen dabei, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster aufzudecken und durch neue Erkenntnisse zu verändern.

Zu den Methoden, die ich kontinuierlich einsetze, gehören:

  • Aktives Zuhören (Nachfragen, Bestätigen, Rückversichern)
  • Systemische Fragentechniken (Blickwinkel erweitern, Perspektivwechsel ermöglichen, die eigene Position finden)
  • Paradoxe Interventionen (durch unerwartetes Handeln das System verändern)
  • Reframing (Umdeuten von Situationen und Glaubenssätzen)
  • Soziometrische Aufstellungen (den eigenen Standpunkt finden, Nähe und Distanz verdeutlichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen)
  • Rollenspiele und Praxissimulationen mit Feedback (Situationen nachstellen und Feedback bekommen)
  • Kreative Verfahren (mit unterschiedlichen Materialien und Tätigkeiten Situationen und Umstände symbolisch nachempfinden)
  • Stakeholderanalyse (Sichtbarmachen der unterschiedlichen Erwartungen, die an eine Person gestellt werden)
  • SWOT-Analyse, Ressourcen-Mind-Map (Entwicklungspotentiale und Risiken erkennen)
  • Inneres Team (verschiedene Meinungen innerhalb einer Person miteinander in Kontakt bringen)
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